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Beschussamt Kiel


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Eichdirektion Nord
Dienststelle Kiel
Beschussamt
Düppelstraße 63
24105 Kiel

Telefon: 0431 988-4490
Telefax: 0431 988-4486
E-Mail: beschuss@ed-nord.de

Ansprechpartner:

Leiter der Beschussstelle: Hr. Nöhren
Leiter der Dienststelle Kiel: Hr. Dr. Seidel

Öffnungszeiten:

Nach terminlicher Vereinbarung

Anfahrt Bahn:

Buslinie 32 Richtung Wik/Herthastraße oder Buslinie 61 Richtung Projensdorf bis Haltestelle Feldstraße/Waitzstraße

So finden Sie uns:

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Bitte beachten Sie hierzu auch die Hinweise in unserer Datenschutzerklärung.


Organisation / Antragstellung:

In Schleswig-Holstein ist durch eine entsprechende Zuständigkeitsverordnung der amtliche Beschuss der Eichdirektion Nord übertragen worden. Die Beschussaufgaben werden von der Dienststelle Kiel wahrgenommen.

Die amtliche Beschussprüfung erfolgt auf Antrag.

Anträge zur Beschussprüfung werden schriftlich oder elektronisch von der Dienststelle Kiel angenommen. Hierzu sind die entsprechenden Antragsvorlagen zu verwenden, die auf der Internetseite der Beschussstelle Eckernförde heruntergeladen und anschließend von Hand oder elektronisch ausgefüllt werden können. Nach Antragsannahme und Antragsprüfung erfolgt eine schriftliche/elektronische Terminvergabe für die Beschussprüfung.

An der Dienststelle in Kiel werden keine Waffen oder Munition angenommen.

Die beschusstechnischen Prüfungen werden in der Beschussstelle Eckernförde durchgeführt.

Nach Terminvereinbarung können Waffen zum Beschuss an der Beschussstelle Eckernförde angeliefert werden. Dies kann auch durch entsprechende Paketzustellung erfolgen.

Eine Annahme von Waffen ohne vorherige bestätigte Terminvereinbarung erfolgt nicht.

Weitere Beschussämter:

Weitere Beschussämter gibt es in Ulm (Baden-Württemberg), München und Mellrichstadt (Bayern), Köln (Nordrhein-Westfalen) und Suhl (Thüringen).

Rechtsgrundlagen:

Die Beschussprüfung von Feuerwaffen, Böllern und deren höchstbeanspruchten Teilen für den zivilen Gebrauch ist eine formale und sicherheitstechnische Prüfung zum Schutz von Benutzern und Dritten. Sie ist gemäß dem „Gesetz über die Prüfung und Zulassung von Feuerwaffen, Böllern, Geräten, bei denen zum Antrieb Munition verwendet wird, sowie von Munition und sonstigen Waffen“ (Beschussgesetz - BeschG) vorgeschrieben. Die Durchführung der Beschussprüfung wird in der „Allgemeinen Verordnung zum Beschussgesetz“ (Beschussverordnung – BeschussV) konkretisiert.

Beschusspflichtige Waffen sind

  • Langwaffen (Büchsen, Flinten)
  • Kurzwaffen (Pistolen, Revolver)
  • Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen
  • Böller, Salutkanonen und Kanonen zum sportlichen Schießen
  • Einsteckläufe, Wechselläufe, Austauschläufe, Wechseltrommeln

Beschussprüfung:

Die Beschussprüfung umfasst: Prüfung auf Haltbarkeit, Funktionssicherheit, Maßhaltigkeit und Vorhandensein der vorgeschriebenen Kennzeichnungen (z.B. eindeutige Kaliberangabe).
Die Prüfung auf Haltbarkeit - der so genannte Beschuss - wird mit Beschussmunition vorgenommen, die einen um 30 % höheren Gasdruck als die für die Waffe vorgesehene Gebrauchsmunition entwickelt.

Stand: 02.03.2020




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